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Konjunkturbefragung 2. Quartal 2002

HWK Präsident Horst Schurr: „Abwärtstrend in der Handwerkskonjunktur scheint gestoppt, die Talsohle erreicht.“

„Mir scheint wir haben im Kammerbezirk den Tiefpunkt erreicht, ein leichtes Anziehen der Handwerkskonjunktur ist spürbar.
Aber so recht traut keiner im Handwerk dem Frieden. Schließlich wurde die Erholung der Konjunktur schon für das 1. Quartal 2002 vorhergesagt, sichtlich verfrüht wie man jetzt weiß, verständlich, dass im Kammerbezirk nun eine spürbar zurückhaltende Stimmung herrscht.“So wundert nicht, dass der Konjunkturindikator im Wesentlichen unverändert niedrig wie im Vorquartal blieb, obwohl beispielsweise immerhin ein Drittel der Handwerksbetriebe im Bezirk die Umsätze trotz mehrheitlich gestiegener Einkaufspreise steigern konnte.

Gleichzeitig sank wiederum bei über der Hälfte der Betriebe deren Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorquartal.

In diesem Quartal bezeichnet immerhin „nur“ ein Drittel aller Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als schlecht.

Drei Viertel der Betriebe hofft im neuen Quartal auf eine Besserung, zumindest aber keine Verschlechterung der Geschäftslage.

Die Auftragsdecke im Gesamthandwerk reicht durchschnittlich 7 Wochen im Vergleich zu 5,5 Wochen im Vorquartal.

Und erfreulich ist, dass der Beschäftigungsstand annähernd unverändert blieb, nur 5 Prozent aller Betriebe mussten Mitarbeiter entlassen.

Die Stimmung im Kfz-Gewerbe hat sich deutlich erholt: Der Konjunkturindikator ist hier von minus 28 auf über plus 41 gestiegen.

Dabei ist der Auftragseingang im Vergleich zum Vorquartal quasi gleich geblieben, aber eben auch nicht weiter gesunken, gleiches gilt für die Umsätze.

Der Auftragsbestand reicht wie in etwa im Vorquartal gerade für knapp 1,7 Wo-chen.

Präsident Horst Schurr: „So bescheiden ist man in diesem Gewerk geworden, dass schon ein abgebremster Abwärtstrend für Aufatmen und positive Stimmung in den Unternehmen sorgen.“

Hoffnungslos dagegen scheint die Stimmung am Bau: Der Konjunkturindikator im Vorquartal bei minus 11,11 liegt jetzt bei unter minus 65.

Dies obwohl bei drei Viertel der Betriebe die Umsätze gehalten werden konnten oder stiegen.

Drei Viertel aller Unternehmer im Baugewerbe bezeichnen die Wirtschaftslage als schlecht, der Rest als „teils teils“, kein einziges Unternehmen als gut.

Präsident Horst Schurr: „Weiter bergab kann es mit dem Baugewerbe eigentlich nicht mehr gehen. Zieht man in Betracht, dass fast alle Betriebe höhere Einkaufspreise bezahlen mussten, aber kein einziger Betrieb dies in Form höherer Ver-kaufspreise weitergeben konnte, ist zu befürchten, dass uns noch weitere Insol-venzen im Baubereich blühen.“

Guter Stimmung sind die Dienstleister, also zum Beispiel Friseure, Optiker, Informationstechniker, aber auch Gebäudereiniger: Ein satter Konjunkturindikator von fast plus 68, deutlich gestiegener Auftragsbestand, kein Betrieb der die Geschäftslage als schlecht bezeichnet, keine Entlassungen, fast 60 Prozent der Betriebe mit gestiegenen Umsätzen.

Horst Schurr: „Erst im nächsten Quartal werden wir sehen, ob dies das Anspringen der Binnenkonjunktur signalisiert, ob die Konsumzurückhaltung beim Verbraucher ein Ende hat, worauf auch wir im Handwerk so sehnlich warten.“

Datum: 15.07.2002
Ansprechpartner: HK-Ulm


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